TRAINING · 2025 · 4 MIN

Training analysts to argue with data

Tool trainings produce tool users. I train people to disagree well.

Most data training teaches syntax. SQL on Tuesday, a BI tool on Wednesday, a certificate on Friday. Useful, but it solves a problem most companies do not have. They are not short of people who can make charts. They are short of people who will stand up and say: this number is wrong, and here is why it matters.

So my workshops start differently. No sample datasets, no retail-store exercises. Your numbers, your context. The first hour has one assignment: everyone brings a number from their own reporting that they do not believe.

Then we trace it. Where is it sourced, who defined it, who is measured by it. Nine times out of ten the culprit is definition drift: two departments computing "availability" three different ways, each correctly by its own rules. Nobody lied. The number still lies.

The second part is the argument itself. One page, three sentences: what changed, why it changed, what we should do. Then it gets rehearsed out loud against a deliberately skeptical audience, usually me. The point is not rhetoric. It is that a claim you cannot defend in ninety seconds is not yet a claim, it is a chart.

The best pairs in the room are always an analyst and a domain expert. The engineer knows why the number lies. The analyst knows how. Separately they write reports. Together they change decisions.

The result of a good training is not prettier dashboards. It is a Tuesday meeting where someone pushes back with evidence and a proposal, and the room takes it seriously. That is the capability. Everything else is tooling.

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TRAINING · 2025 · 4 MIN

Analysten beibringen, mit Daten zu argumentieren

Tool-Schulungen produzieren Tool-Benutzer. Ich trainiere Menschen, gut zu widersprechen.

Die meiste Datenschulung lehrt Syntax. SQL am Dienstag, ein BI-Tool am Mittwoch, ein Zertifikat am Freitag. Nützlich, aber es löst ein Problem, das die meisten Unternehmen nicht haben. Es fehlt nicht an Leuten, die Diagramme bauen können. Es fehlt an Leuten, die aufstehen und sagen: Diese Zahl ist falsch, und darum ist das wichtig.

Meine Workshops beginnen deshalb anders. Keine Beispieldatensätze, keine Übungen mit fiktiven Filialen. Ihre Zahlen, Ihr Kontext. Die erste Stunde hat eine Aufgabe: Alle bringen eine Zahl aus dem eigenen Reporting mit, die sie nicht glauben.

Dann verfolgen wir sie zurück. Woher kommt sie, wer hat sie definiert, wer wird an ihr gemessen. In neun von zehn Fällen ist es Definitionsdrift: Zwei Abteilungen berechnen "Verfügbarkeit" auf drei verschiedene Arten, jede nach ihren eigenen Regeln korrekt. Niemand hat gelogen. Die Zahl lügt trotzdem.

Der zweite Teil ist das Argument selbst. Eine Seite, drei Sätze: Was hat sich geändert, warum, was sollen wir tun. Dann wird laut geprobt, vor einem bewusst skeptischen Publikum, meistens mir. Es geht nicht um Rhetorik. Sondern darum, dass eine Behauptung, die Sie nicht in neunzig Sekunden verteidigen können, noch keine Behauptung ist, sondern ein Diagramm.

Die besten Paare im Raum sind immer ein Analyst und ein Fachexperte. Der Ingenieur weiß, warum die Zahl lügt. Der Analyst weiß, wie. Getrennt schreiben sie Berichte. Gemeinsam verändern sie Entscheidungen.

Das Ergebnis eines guten Trainings sind keine schöneren Dashboards. Es ist ein Dienstagsmeeting, in dem jemand mit Beleg und Vorschlag widerspricht, und der Raum es ernst nimmt. Das ist die Fähigkeit. Alles andere ist Werkzeug.

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